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Bilanz

I bi vierzgi. U wöu’s Lüüt git, wo do es huere Gewese drum mache, hani dänkt, i mache jetz versuechshauber o mit. Auso schtöu i mi füdleblut vore gross Schpiegu im Schlofzimmer u schaffe mi mit kritischem Blick vo obe gäge abe.
I mine Hoor het’s die einti oder angeri süubrigi Strähne. I ha haut glych scho es paar Johr ufem Buggu und die Süuberfäde zeige, dass ig scho vüu gseh, s’Einte u Angere erläbt u zmingscht bis jetz aues überläbt ha. Me chas o eifach wien e Orde trage, aus Zeiche vo Ryffi u Glasseheit u muess no lang nid grad zum Guafför seckle.
Uf mire Schtirn u zwüsche de Ougebraue het’s es paar Fürchli. Ab und zue muess me bym scharf überlege eifach d’Schtirn runzele, das ghört zure gsunge Mimik u me darf mer agseh, dass i miner graue Zäue zwüschdüre o bruuche.
Um d’Ouge gsehni by gnauem Häreluege es paar Lachfäutli. Antifautegreme bruuchts do aber no lang nid, denn Lachfäutli bedüte nüt angers aus das i vüu Lache u z’fride u mängisch sogar glücklech bi. Hin und wider bini o truurig, aber s’Glücklech sy bruucht zwüschdüre e Pouse, süsch würd mes jo gar nüm wohrnäh wes e Duurzueschtang wär.
Mi Blick wanderet wyter über mi makulos Haus zu mine Brüscht. Die hange. Aber si hange genau richtig. Ufe Buuch möge si nid und ungerem Haus wet i se o nid grad. Es si schöni Brüscht und es si mini u derwäge genau richtig. We ig mou wäg bi, si ou die Brüscht wäg. Ke angeri Frou uf dere Chugle het so Brüscht u drum dörfe si genau so sy, ohni Zwäng vo Schpitzeli u Drohtbügle. Eifach hange. Das isch nume am Afang komisch wöu mir i üsere konsumglänkte Zivilisation, wo nes Degoltee mit BH’s uechebocket ghört, dr Ablick vo so freihängende Brüscht nüm gwöhnt si.
I han es Ränzli, aber das hanimer verdient, wöu i mi nid ma säuber kaschteie u zwüschdüre mit mine Lieblingslüt e schöni Taflete gniesse. I ma ke Hungerhoogge sy.
Mini Imtimzone isch chli verwüuderet. Fasch so wie i de Pornos us de 1970er Johr. Aber wöu i mi Verbruuch vo Wägwärfartikle drosslet ha, weder mit Wachs no Zuckerpaschte z’schlag chume, hanimer sone Rasierhobu zueche to u do bruuchts zersch die nötigi Portion Muet, bevor i mi mit dere martialische Grätschaft a mire Schpasszone z’schaffe mache.
A mim Arsch het’s Zellulitis. Aber dert gsehni nid häre, auso darfs dört blybe wo’s isch. A Volume het mis Füdle o chli zuegleit. Macht nüt, i finge sone guet bouschtereti Sitzflächi no gmüetlech.
Uf mine Bei finge sech es paar Bäserysserli. Schtört mi jetz o nid gross, es si jo kener Chrampfadere wie Chuegurgle. Derfür si miner Bei einigermasse grad, chöme bis a Bode u möge tanze u gumpe u schpringe. Auso aues paletti.
I ha sehr schöni Füess u si trage mi überau häre. No nie hei si mi im Schtich glo.
Mi Körper tuet mer nid weh und i bi gärn i ihm drinne; im Tämpu vo mim Geischt.
I bi ar Schwöue zum mittlere Auter – wie me so seit – u no nie hani besser u z’fridniger usgseh aus jetz.
I waggele no mou mit mim Füdle u lache mis Schpiegubüud a.
Guet hani das o mou gmacht, dänk i, bevor i mi wider alege.

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